Nach wie vor befinden sich die Arbeiten an den "Staatsphilosophische Bemerkungen in einer Übergangszeit" in den letzten Zügen.
Folgende Thesen werden in dieser Buchidee verfolgt:
Genetische und memetische Evolution entwickeln sich mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten und streben irreversibel auseinander.
Die Segregation von genetischer und memetischer Evolution ist Ursache des Nachhaltigkeitsproblems.
"Nachhaltige Entwicklung" ist ein anthropogener und anthropozentrischer Begriff.
Die Sicherung der Nachhaltigen entwicklung kann nur durch eine systematische Entflechtung der natürlichen Teilsysteme Unbelebte/belebte Natur und menschliche Gesellschaft gelingen.
Diese Entflechtung muss an den am stärksten belasteten Beziehungen zwischen Mensch und Natur ansetzen und diese durch geschlossene Kreisläufe innerhalb des Teilsystems "menschliche Gesellschaft" ersetzen.
Zentrale Orte der memetischen Evolution sind artifizielle ambienten, insbesondere Städte.
Mit Schreiben vom 26.10.2011 teilte die Brentano-Gesellschaft Frankfurt/M. mit, dass das Gedicht "Euch" von Hermann R. Bolz in die Frankfurter Bibliothek des zeitgenössischen Gedichts aufgenommen wurde.
Euch
Spürt ihr alle es denn nicht? Spürt ihr nicht, wie diese Welt durch eure Hände gleitet?
Fühlt ihr, die ihr das Gewohnte so liebt, nicht das Neue? Fühlt ihr nicht die Kälte, die um uns herum aufzieht? Fühlt ihr nicht die Ferne, die die Dinge annehmen? Fühlt ihr nicht das uns Fremde, wirklich Fremde?
Worauf hofft ihr, wenn ihr so tatenlos seid? Worauf hofft ihr, wenn ihr so mutlos seid? Worauf hofft ihr, wenn ihr so feige seid? Worauf hofft ihr, wenn ihr so schweigt?
Spürt ihr eure Zukunft denn nicht? Spürt ihr eure Kraft denn nicht?
Unter 6 neu: Aktion Pfeil - eine Verantwortungsgemeinschaft für Wald und Gesellschaft
Dichten, denken, ahnen, sich treiben lassen ist etwas Urmenschliches, macht Spaß, mitunter neugierig, manchmal auch ein klein wenig zufriedener mit sich selbst. Damit hilft es uns und uns allen. Vielleicht sollten wir alle wieder etwas mehr dichten und denken?!
Der Autor Hermann R. Bolz hat in bisher fünf Buchveröffentlichungen seine Gedanken um Menschliches, Menschen und deren Zukunft in einer bewegten Zeit zu Papier gebracht. Diese Bücher können leicht bei ihm selbst, im Buchhandel oder beispielsweise bei "amazon.de" erworben werden.
Im Juni 2009 hat Hermann R. Bolz mit dem Text "Besinnung und Aufbruch" den 2. Preis beim Literatur- und Kunstwettbewerb "Hoffnung im Untergang" des Christian von Kamp erreicht. Der Text ist in der gleichnamigen Anthologie, die als E-Book auf der Website www.christian-von-kamp.de eingesehen werden kann, veröffentlicht.
Die Autorenlesungen im Rahmen der Vernissage des Speyerer Maler Volker Zielsing im November/Dezember 2009 waren eine gute Erfahrung. Zwar hätte die Zahl der Besucher höher sein können, jedoch die, die sich die Zeit für einen Besuch genommen haben, waren beeindruckt von der Qualität der vorgestellten malerischen und schriftstellerischen Werke. Ganz besonders bereichert haben die an die Präsentationen anknüpfenden Gespräche im Ambiente der Turennekaserne.
Gedichte und Texte aus dem Alltag, aus Träumen und aus Visionen über die Natur, die Menschen, das Leben und die Liebe. Gedichte und Texte zum Schmunzeln, zum Nachdenken, zum Überdenken und: zum verschenken.
Wie viele andere Menschen auch hatte Gwen bis vor wenigen Jahren eher oberflächlich in den Tag hinein gelebt. Ihre aufkeimende Suche nach dem Lebenssinn verdichtet sich dramatisch bei einem Besuch der Île d'Ouessant vor der bretonischen Küste.
Eine Erzählung über eine bemerkenswerte Frau.
Sustainable Development, deutsch: Nachhaltigkeit ist seit Rio 1992 in aller Munde. Sektorale Nachhaltigkeitsansätze prägen seither die Programmsprache insbesondere von Politik und Verbänden. Dabei wird zunehmend spürbar, dass zwischen sektoralen Ansätzen neben synergistischen auch konfliktäre Beziehungen bestehen, wobei letztere derzeit bei weitem noch nicht abgearbeitet sind.
Mit heimlicher Sympathie erzählt der Autor Begebenheiten aus seiner Kindheit in der Westpfalzmetropole Kaiserslautern.
Am Ende eines Lebens erscheinen die Dinge in einem anderen Licht, stellen sich uns unerbittliche Fragen, deren Beantwortung einem Urteil über unser Handeln gleichkommt. Waugalt spürt, dass er seine schwere Krankheit nicht mehr besiegen kann und zieht leidenschaftlich eine Bilanz seines Lebens.
In dem im Wald eingebetteten Bürstenbinderdorf Ramberg befindet sich dort, wo früher Olivenbäume wuchsen, das frei stehende, sonnenumflutete Landhaus M.J.S. Blanctanneur mit den Ferienwohnungen "Waldrose" und "Kirschblüte".
Gleichgültig,
- ob Sie lediglich die Seele in einem entspannenden Ambiente baumeln lassen wollen,
- ob Sie gerne wandern, mountainbiken (Waschplatz und Werkstatt vorhanden) oder andere Natursportarten betreiben,
- ob Sie Ausflüge zu Burgen, Museen oder anderen Sehenswürdigkeiten unternehmen wollen,
hier sind Sie richtig. Eine gut eingerichtete Küche, Wohnzimmer, Bad, 3 Schlafzimmer für bis zu sieben Personen, Terrasse und Grillplatz stehen Ihnen zur Verfügung. Mountain-Biker finden zusätzlich einen Waschlplatz und eine Werkstatt zur Pflege Ihrer Bikes nach einem erlebnisreichen Tag im Mountainpark Pfälzerwald.
Lage: Ramberg liegt zentral im Dreieck zwischen Neustadt an der Weinstraße, Landau/Pfalz, Annweiler am Trifels
Freizeitmöglichkeiten: Wandern, Mountain-Biken, Burgenbesichtigungen, klettern im Dahner Felsenland, Nordic-Walking
Museumsbesuche: Bürstenbindermuseum Ramberg, Waldarbeitsmuseum in Elmstein, Pfalzmuseum Speyer, Haus der Nachhaltigkeit in Johanniskreuz
www.Trifelsland.de Link zur Ferienwohnung M.J.S. Blanctanneur, Ramberg mit Beschreibung
Getragen von einer reichen persönlichen und beruflichen Erfahrung bietet Hermann R. Bolz an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer die Lehrveranstaltung "Personalmanagement in der Verwaltungspraxis" an.
Menschen sind der zentrale Erfolgsfaktor der öffentlichen Verwaltungen. Gerade in Zeiten, in denen knappe Ressourcen und Personalabbau die Rahmenbedingungen im öffentlichen Dienst prägen, kommt dem Personalmanagement eine besonders herausragende Bedeutung zu. Das Spannende hieran ist, dass man diese Schlüsselqualifikation im Gegensatz zu einem weit verbreiteten Vorurteil erlernen kann.
Sind Sie an einem Gedankenaustausch interessiert? Dann nehmen Sie Kontakt mit mir auf.
Seit mehr als 40 Jahren ist Hermann R. Bolz begeisterter Segelflieger und reicht als Fluglehrer seine Begeisterung an seine Flugschüler weiter.
Segelfliegen ist mehr als ein Sport. Es vermittelt Schlüsselqualifikationen, die auch im täglichen Leben sehr hilfreich sind. Dabei ist es nicht einmal so teuer, wie immer wieder befürchtet wird. Sind Sie interessiert? Dann nehmen Sie doch Kontakt auf!
Es wird höchste Zeit, diesen Begriff aus der Gewalt der medialen Inszenierer zu befreien. Wir müssen zurückkehren zu rationalem, vernunftgesteuertem Verhalten und Handeln. Zweifellos ist die Nachhaltige Entwicklung der Menschheit gefährdet. Dies darf jedoch nicht dazu führen, dass stündlich, täglich, wöchentlich oder längstens monatlich Katastrophenbotschaften zu diesem Thema durch die Medienwelt gejagt werden.
Nachhaltige Entwicklung kann sich im Endeffekt nur auf die menschliche Gesellschaft beziehen. Gerade die jüngsten Vorgänge in und um Japan zeigen den globalen Impakt sozialer, ökonomischer und ökologischer Entwicklungen. Die Gestaltungserfordernisse wachsen über die Wirkmächtigkeit nationaler Herrschaftssysteme hinaus.
Nachhaltige Entwicklung heißt nicht, sich zu Tode zu sparen. Denn auch wenn wir sparen, sparen, sparen, so werden sich dennoch die Ressourcen der Erde erschöpfen. Nachhaltige Entwicklung heißt, überall dort, wo die Beziehungen der Menschheit zu der sie noch tragenden Natur überlastet werden, Abhilfe zu schaffen. Abhilfe durch auf wissenschaftlicher Basis entwickelte, menschen- und zukunftsgerechte Technik. Dazu bedarf es in erster Linie großer Anstrengungen bei der Bildung der Menschen. Diese müssen sich zum einen auf den Erwerb von fachlichem und methodischen Wissen beziehen, zum anderen muss aber auch und vielleicht noch mehr eine ethisch-moralische Kompetenz vermittelt werden. Letztere sollte vor allem die Überwindung der häufig zu beobachtenden Gefangenschaft von Menschen in nicht validen, autonom-individuellen Wertegefügen unterstützen. Individuelle Freiheit taugt nur, wenn sich das Wirken des Einzelnen auch auf die Gesellschaft erstreckt.
Nachhaltige Entwicklung heißt insbesondere, dynamisch in längeren Zeitabschnitten zu denken. Die heute so übliche Verkürzung der Betrachtungszeiträume verunmöglicht Gestaltung. Wenn ich nur im Hier und Jetzt lebe, sind für mich die Rahmenbedingungen meines Lebens konstant, der Wunsch und der Glaube an Entwicklung versiegt. Der Dichter Hermann Hesse hat dies einmal in folgende Worte gekleidet:
"Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise, mag lähmender Gewöhnung sich entraffen."
In diesem Zusammenhang ist es besonders wichtig, zu erkennen, dass das Wort "Naturschutz" dem Grunde nach ein Oxymoron ist. Natur zeichnet sich durch ein hohes Maß an Dynamik aus, Schutz heißt Bewahren ein Verändern des vorgefunden Zustandes zu verhindern. In zahlreichen Formulierungen widerspiegeln Forderungen des Naturschutzes eine zeitlich drastisch verkürzte Betrachtung.
Nachhaltigkeit - eine Rahmenbedingung menschlicher Entwicklung, deren Erhalt uns vorbehaltlos am Herzen liegen sollte.
Euch
Spürt ihr alle es denn nicht? Spürt ihr nicht, wie diese Welt durch eure Hände gleitet?
Fühlt ihr, die ihr das Gewohnte so liebt, nicht das Neue? Fühlt ihr nicht die Kälte, die um uns herum aufzieht? Fühlt ihr nicht die Ferne, die die Dinge annehmen? Fühlt ihr nicht das uns Fremde, wirklich Fremde?
Worauf hofft ihr, wenn ihr so tatenlos seid? Worauf hofft ihr, wenn ihr so mutlos seid? Worauf hofft ihr, wenn ihr so feige seid? Worauf hofft ihr, wenn ihr so schweigt?
Spürt ihr eure Zukunft denn nicht? Spürt ihr eure Kraft denn nicht?
Wilhelm Pfeil (1783 - 1859) betrieb nach dem Abschluss seiner Forstlehrzeit neben seiner ausgedehnten praktischen Tätigkeit ein "Buchstudium" und eignete sich so als Autodidakt umfassende Kenntnisse der älteren und neueren forstwissenschaftlichen Natur an. Als Folge seiner zahlreichen Veröffentlichungen kam er mit Georg Ludwig Hartig in Kontakt, der sich dafür einsetzte, dass Pfeil im Jahre 1821 zum Lehrer der Forstwissenschaft, Oberforstrat und außerordentlicher Professor an der bei der Universität Berlin errichteten Forstlehranstalt ernannt wurde. In den folgenden beinahe vier Jahrzehnten hat er 24 Bücher und etwa 750 Abhandlungen und Mitteilungen verfasst. Dabei stand im Mittelpunkt seines Denkens der Einfluss des örtlichen auf die Forstwirtschaft.
Pfeil war eine der überragenden forstlichen Persönlichkeiten, deren Gedanken die Forstwissenschaften und damit alle Försterinnen und Förster bis heute bereichert haben. In Zeiten, in denen das Forstwesen in schweres Fahrwasser geraten ist, mag die Besinnung auf sein Engagement und seinen Einsatz Ansporn sein, das forstliche Walderbe zu bewahren und in die Zukunft zu führen.
Wald bedeckt in Rheinland-Pfalz mehr als die Hälfte der offenen Landschaft. Die Leistungen des Forstwesens sind daher für die zukünftige Entwicklung unserer Gesellschaft äußerst bedeutend. Dies gilt schon heute, mehr noch jedoch in der Zukunft. Deshalb ist es an der Zeit, eine Verantwortungsgemeinschaft für den Wald und Gesellschaft zu bilden. Dabei darf man sich auch der Tatsache bewusst sein, dass Wald das natürliche Kleid unserer Heimat ist. 42 % Waldanteil heißt daher auch, dass der Rest der Fläche im Wesentlichen naturfern ist.
Multifunktionale, staatsnahe Forstwirtschaft durch Forstleute aus der Mitte des Waldes sind die Garanten dafür, dass die Leistungen des Forstwesens auch in der Zukunft zur Verfügung stehen. Und teuer sind sie nicht. Bspw. kostet das hervorragende Management der Wälder des Landes Rheinland-Pfalz die Bürgerin/den Bürger lediglich ca. 1,80 € je Monat!
Erinnern wir uns: Zu Beginn des industriellen Zeitalters hatten Gesellschaft und Wirtschaft die Wälder bis aufs Äußerste geplündert. Der Jahrhunderte anhaltende Wiederaufbau war nur unter starkem staatlichen Schutz erfolgreich. Auch heute überborden die Anforderungen von Gesellschaft, Wirtschaft und Naturschutz an den Wald. Wir dürfen kein zweites Mal die Wälder zerstören. Auf den Schultern aller Menschen, die diese wunderbaren Wälder unserer Heimat geschaffen haben, sollten wir eine Verantwortungsgemeinschaft zu deren Schutz bilden, damit sie auch in Zukunft Garant großartiger Beiträge für die nachhaltige Entwicklung unserer Gesellschaft bleiben.
Der Mehrwert der multifunktionalen Forstwirtschaft liegt in der Integration der unzähligen Ansprüche an unsere Wälder zu einem an den menschlichen Bedürfnissen orientierten Gesamtoptimum. Zweifellos können bei sektoralen Betrachtungsweisen einzelne Ansprüche, wie z.B. die bestimmter Tiere oder Pflanzen, weitergehend berücksichtigt werden, als dies im Rahmen einer multifunktionalen Betrachtung möglich ist. Alleine, hierauf kommt es im Regelfall nicht an. Eine hierauf aufbauende statische Betrachtungsweise wird den aktuellen Herausforderungen nicht gerecht. Alleine dynamische Multifunktionalität gewährleistet zukunftssichernde Optionen.
Wald ist das natürliche Kleid unserer Heimat. Wenn wir also Landschaften offen halten, handeln wir gegen die Natur. Hier entsteht eine interessante Frage: Welche Natur wollen wir? Die, die sich "von Natur aus" einstellen würde oder die, die sich im Gefolge des Menschen mit der neolithischen Revolution eingestellt hat. Nachdenklich stimmt, wenn Land künstlich offen gehalten wird, um der in Synergie mit dem Menschen lebenden Natur Raum zu erhalten und gleichzeitig der menschliche Einfluss in den Wäldern auf sogenannten Prozessschutzfkächen ausgeschaltet wird, was zu Lasten der in Synergie mit den Menschen im Wald lebenden Natur geht.
Forstleute können Nationalpark! Waldgesetze, so auch das von Rheinland-Pfalz, sehen Forstleute in der gleichberechtigten Verantwortung für Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion der Wälder. In der überwiegenden Zahl der Fälle liegt ein besonderer Akzent des Waldmanagements auf der Nutzfunktion, um unserer Volkswirtschaft den einzigartigen Rohstoff Holz zur Verfügung zu stellen. Die beiden anderen Funktionen werden beispielgebend mit berücksichtigt. Im Nationalpark liegt der Akzent auf der Schutzfunktion. Erholungs- und Nutzfunktion stehen dagegen zurück. Also nichts, was Forstleute vor grundsätzlich neue Herausforderungen stellt.